Kreistagswahlen

Kreistagskandidaten 2009

Stefan Simpfendörfer, darum kandidiere ich:

  • Ohne Energie steht alles still. Wir brauchen Energie. Es muss unserer Ziel sein, langfristig ausreichend Energie unabhängig von den fossilen Energieträgern, Öl und Gas, und unabhängig vom Atomstrom, zu erwirtschaften. Das sind wir unseren Kinder und Kindeskindern schuldig. Die Gewinnung von Solarstrom, Strom aus Wasser- und Windkraft, der Geothermie, der Bau von Biogasanlage und der Einsatz modernster Technik zur Energieverbrauchsminimierung muss weiter ausgebaut werden. Vorallem bei kreiseigenen Gebäuden und Einrichtungen muss dies umgesetzt werden.
  • Wir leben in einer älter werdenden Gesellschaft. Es gibt auch bei uns viele einsame, alte Menschen. Doch auch im hohen Alter besteht noch der Wunsch nach einem hohen Grad an Selbständigkeit, nach sozialen Kontakten und der gewohnten Gemeinschaft im Wohnumfeld. Wir brauchen eine Beratungseinrichtung vor Ort für ältere Menschen, die sie berät und unterstützt, damit sie in ihrem gewohnten Umfeld gut und sicher leben können. Dabei stehen die Themen barrierefreies Wohnen und kommunale Altenhilfeplanung im Mittelpunkt.Denkbar wäre auch ein Kreisseniorenrat, der die Interessen der älteren Generation vertreten kann.
    Ziel ist es, die Lebensqualität der älteren Generation zu verbessern:
    • mehr Kulturprogramme am Nachmittag
    • Treffpunkte im Freien schaffen
    • ansprechende Ruhezonen mit Sitzgelegenheiten in allen Orten
    • generationenübergreifende Angebote fördern
  • Ich begrüße ausdrücklich die Entscheidung, in Winnenden ein neues und modernes Krankenhaus zu bauen. Dies sichert eine medizinisch und pflegerisch hochwertige Versorgung im Rems-Murr-Kreis. Die bestehenden Kreiskrankenhäuser können dies auf Dauer nicht mehr gewährleisten, da sie in ihrem Status der "Grund- und Regelversorgung" eine Vielzahl von Leistungen gar nicht mehr anbieten dürfen. Außerdem sind drei Standorte innerhalb des Kreises nicht mehr zu finanzieren, so dass die Alternative zum Neubau entweder die ersatzlose Schließung von mindestens einem Standort zur Folge wäre oder der Verkauf an einen privaten Investor. Die Privatisierung von Gesundheitsleistungen lehne ich entschieden ab, denn auch die Gesundheitsfürsorge ist ein öffentliches Gut.
    Für die Nachnutzung der Standorte in Backnang und Waiblingen muss ein tragfähiges und notfallsicherendes Konzept erarbeitet werden.

Ulli Zeller

58 Jahre alt, verheiratet, vier Kinder, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie und Neurologie, Pflegedienstinhaber

Persönliche Interessen:

  • Seit 1992 freiberuflich tätig in der häuslichen Kranken- und Altenpflege
  • Mitglied im Seniorenrat der Stadt Winnenden
  • Mitglied im Kreisseniorenrat

Durch meine berufliche Tätigkeit weiß ich, wie wichtig für ältere Menschen die Selbstständigkeit im Alter ist. Nicht nur im Krankheits- oder Pflegefall möchten alle ältere Menschen aktiv bleiben können. Um dies zu fördern und zu unterstützen stehe ich ein für eine Politik für und mit älteren Menschen, zum Beispiel:
- Mobilität: Förderung des ÖPNV
- Beratung: Einrichtung von Pflegestützpunkten
- Verwaltung: Abbau der Bürokratie, Transparenz

Der Krankenhausneubau in Winnenden wird die pflegerische und gesundheitliche Versorgung im Rems-Murr-Kreis deutlich verbessern. Natürlich muss für die bisherigen Standorte und insbesondere für den hinteren Rems-Murr-Kreis die Notfallversorgung gesichert und ausgebaut werden.

Der Kreistag

Der Kreistag ist in Deutschland die Volksvertretung innerhalb der Kreise bzw. Landkreise. Er setzt sich aus den Kreisräten und dem direkt von der Bevölkerung gewählten Landrat als Vorsitzenden zusammen. Er wird in den meisten Bundesländern alle fünf Jahre vom Volk gewählt.

Im Bereich der Kommunalverfassung ist der Kreistag stets das Hauptorgan des Landkreises. Er legt die Grundsätze für die Verwaltung des Landkreises fest und entscheidet über alle grundlegenden Angelegenheiten des Landkreises. Im Gegensatz hierzu führt der Landrat die laufenden Geschäfte und führt die Beschlüsse des Kreistages aus.

Die Organe des Kreises sind in der Regel entsprechend denen der Gemeinden im jeweiligen Bundesland konstituiert.

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