Landtagswahlen
Die Kandidaten
Gernot Gruber & Zweitkandidatin Sonja Pauli
POLITIK ZUM ANFASSEN
Auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Gernot Gruber ist Martin Gerster am
4. Februar im Wahlkreis 17 unterwegs.
Politik zum Anfassen heißt die Idee, mit der Gruber und Gerster Themen mit Menschen
vor Ort diskutieren wollen.
Am 4. Februar von 20:00 - 21:30 Uhr kommen MdB Martin Gerster und Landtagskandidat
Gernot Gruber zum Thema "Sport und Ehrenamt" in die Vereinsgaststätte des SSV Steinach.
BKZ 17.02.2011 "Lieber ein grüner Ministerpr�sident als Mappus
BKZ 17.02.2011 "Sachargumente statt Freibier"
Verschuldung des Rems-Murr-Kreises
Tatsächlichen Schuldenstand des Rems-Murr-Kreises
Gernot Gruber auf Facebook
Lebenslauf Gernot Gruber
- 47 Jahre (geb. 15.1.1963 in Murrhardt), ev.
- 1 Tochter (19 Jahre, studiert Mathematik und Politikwissenschaft)
SPD
- Mitglied seit Herbst 1982
- Juso-Sprecher im Ortsverein Murrhardt
- stv. OV-Vorsitzender in Backnang und seit 2000 Ortsvereinsvorsitzender.
- Kreisrat seit 2004 (von Listenplatz 4 auf 2 vorgewählt), wiedergewählt 2009 (5400 Stimmen auf Listenplatz 2;
drittbestes Stimmenergebnis im Kreistags-Wahlkreis Backnang hinter OB Nopper und der Gemeinderatsstimmenkönigin von der CDU)
- Pressesprecher und Schriftführer der SPD-Kreistagsfraktion.
Schule/Ausbildung:
- Abitur am Gymnasium Murrhardt (Chefredakteur der Schülerzeitung Heumade, stv. Schülersprecher).
- 82/83: Zivildienst am Kreiskrankenhaus in Backnang
- ab 1983 Studium Mathematik und Politikwissenschaft an der Uni Tübingen und an der University of Sussex in England.
- 6/87: Certificate of proficiency in English (University of Cambridge)
- 1989: Erstes Staatsexamen in Politikwissenschaft und Mathematik
- 1/1991: Diplom in Mathematik (mit Auszeichnung)
Beruf:
- berufstätig seit 1991 Referatsleiter Allianz Deutschland AG, Prokurist
- 1993-2000: nebenberuflicher Lehrbeauftragter an der Fachhochschule in Stuttgart (für mathematische Statistik)
Politische Schwerpunkte:
- Arbeitsplätze - fairer Lohn für gute Arbeit
- Klimaschutz
- hochwertige und gebührenfreie Bildung für alle (ein wichtiges Erbe der Arbeiterbewegung!)
- Demokratie in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft!
Sonstiges / Vereinsmitgliedschaften:
Seit über 30 Jahren als Leichtathlet aktiv und ehrenamtlich in Sportvereinen engagiert, TSG Backnang, TV Murrhardt / Leichtathletikgemeinschaft Rems- Murr, Initiative „Pro Krankenhaus Backnang”, Bürgerinitiative BIB 14, Freundeskreis Krankenhaus Backnang, AWO, Verdi (als Student: erst IG Metall; dann GEW als Übungsgruppenleiter an der Uni), Verein Kinder- und Jugendhilfe, Greenpeace, Gesangverein Waldrems-Heiningen, Freundeskreis Heinrich von Zügel Gymnasium Murrhardt, Bundesverband Windenergie, Naturfreunde, Gentechnikfreie Landkreise Ludwigsburg - Rems-Murr.
Leserbrief zum Artikel „Demokratie kann weh tun” in der Backnanger Zeitung
Stuttgart21 darf nicht zulasten unseres Raumes gehen!
Im Artikel zu Stuttgart 21 werde ich unter anderem mit der Befürchtung zitiert, dass das Land für den Nahverkehr vorgesehene Finanzmittel (sogenannte Regionalisierungsmittel) für den zu teuren Stuttgarter Tiefbahnhof abzieht.
Der von mir geschätzte CDU Landtagsabgeordnete Wilfried Klenk (CDU) kanzelt das zu meiner Überraschung als völligen Quatsch ab.
Ex-Finanzminister Stratthaus (CDU) hatte aber genau diesen Vorschlag in die Diskussion eingebracht. Der Umwelt- und Verkehrsauschuss des Kreistags hat deshalb auf meinen Antrag hin im April 2008 beschlossen, dass „eine Kürzung von Regionalisierungsmitteln zulasten des ÖPNV zur Mitfinanzierung des Projekts Stuttgart 21 abgelehnt wird.” Die CDU-Kreisräte im Ausschuss hielten diesen Beschluss für keinen Quatsch, sondern stimmten ihm zu. Im Landtag gilt es dafür zu kämpfen, dass nicht Mittel aus unserem Raum für Stuttgart 21 abgezogen werden. Es geht auch darum, dass wichtige Projekte in unserem Raum wie der S-Bahn-Ringschluss S 40 Backnang Marbach oder der Kreuzungsbahnhof Murrhardt-Fornsbach nicht unter die „Stuttgart21-Räder” kommen.
Gernot Gruber, Kreisrat und Landtagskandidat, Backnang.
Nächster Wahltermin 27. März 2011
Neues Wahlrecht, neue Chancen
Im März 2011 wird der Landtag gewählt: Kein Vorteil mehr für große Wahlkreise
(wtg). Das baden-württembergische Wahlsystem war speziell - und bleibtes. In den Landtag rücken im März 2011 nur
Kandidaten ein, die in ihrem Wahlkreis überdurchschnittlich gute Ergebnisse für ihre Partei erzielen. Fürdie
SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter im Wahlkreis Waiblingen könnte es 2011 deshalb knapp werden.
Bei den letzten Landtagswahlen 2006 warKatrin Altpeter - wie alle anderen Kandidaten in großen Wahlkreisen -
noch im Vorteil: Denn bei der Sitzverteilung der Parteien zählte die absolute Zahl der Stimmen. Je größer der
Wahlkreis war, desto größer waren die Chancen des Kandidaten, für seine Partei in den Landtag einzuziehen.
2011 zählt der relative Erfolg. Beim Wahlsystem bleibt's bei einer sogenannten "personalisierten Verhältniswahl",
weil Verhältnis und Personenwahlrecht gemischt werden. Der Stuttgarter Landtag besteht aus mindestens 120
Sitzen. Von denen werden 70 Mandate direkt besetzt, und zwar durch die Person mit den meisten Stimmen im Wahlkreis.
In den drei Rems-Murr-Wahlkreisen Waiblingen, Schorndorf und Backnang waren und sind die Kandidaten der CDU also als
Landtagsabgeordnete gesetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die SPD, FDP oder die Grünen anden Christdemokraten
vorbeiziehen werden, tendiert wohl gegen null. Spannend wird es bei der Verteilung der restlichen 50 Sitze im Landtag,
den sogenannten Zweitmandaten. Das Wahlsystem sorgt nämlich dafür, dass es wegen sogenannter Überhang- und
Ausgleichsmandate nicht bei 120 Abgeordneten bleibt. Der aktuelle Landtag hat 139 Abgeordnete. Der Landtag hat Regierungsbezirken getrennt ausgezählt und auf die Sitze im Landtag verteilt. Die Folge in den drei
Rems-Murr-Wahlkreisen ist, dass für die FDP die Chancensteigen, außer in Waiblingen noch einenweiteren
Kandidaten in Schorndorf in den Landtag zu bekommen, weil im landesweiten Vergleich im Remstal durchaus
gern die FDP angekreuzt wird.Die Grünen können ihre Hoffnung, jemals einen Abgeordneten aus dem Rems-Murr-Kreis
in den Landtag zu schicken, getrost begraben. Mit Wahlergebnissen um die zehn Prozent hängen die Mandatstrauben
zu hoch.Für die SPD ist der Rems-Murr-Kreis nicht gerade eine Hochburg - gemessen an den mageren 25,2 Prozent im
Landesdurchschnitt. Bei den Bundestagswahlen 2009 lagen die Sozialdemokraten im Wahlkreis Waiblingen sogar
noch hinter der FDP. Für Katrin Altpeter könnte es eng werden, sofern sie ihr bereits überdurchschnittliches
Ergebnis nicht noch weiter ausbaut. Wahlrechtsexperten halten das baden-württembergische Wahlsystem für nicht
besonders gerecht. Es bevorzugt die jeweilsgrößte Partei in den Regierungsbezirkenmit den Überhangmandaten,
schreibt das Internetforum Wahlrecht.de, das eigenen Angaben zufolge ein "unabhängiges, überparteiliches und
nicht kommerzielles Internetangebot rund um die Themen Wahlen, Wahlrecht, Wahlverfahren und Wahlprognosen" ist.
das Wahlsystem geändert, um mit der Ungerechtigkeit, die mit den großen und kleinen Wahlkreisen einherging,
auszuräumen. Während der Wahlkreis Leonberg beispielsweise über 132000 Wahlberechtigte zählte und rund
24 Prozent größerals der Durchschnittswahlkreis war, wiesendie kleineren Wahlkreise Schorndorf nur 99000 und
Backnang gar nur 87400 auf. Die Gemeinde Berglen ist deshalb dem Wahlkreis Backnang zugeschlagen wurde. Der
Staatsgerichtshof hält Abweichungen von +/- 25 Prozent für vertretbar. Aber die Größe spielt 2011 nicht mehr
die entscheidende Rolle. Künftig gehen die Sitze, getrennt nach Parteien, an die Kandidaten mit den höchsten
prozentualen Stimmanteilen. Und - um es möglichst noch etwas komplizierter zu machen - wird obendrein nach
Der Landtag
Der Landtag mit nominell 120 Abgeordneten wird alle fünf Jahre gewählt. Wer die
meisten Stimmen in einem der 70 Wahlkreise erreicht, erhält das Direktmandat für diesen Wahlkreis
und zieht in den Landtag ein. Die 120 Sitze werden im Verhältnis zu den Gesamtstimmenzahlen im Land auf
alle Parteien verteilt, die mindestens 5 % der Stimmen erreicht haben. Außerdem wird errechnet,
wieviel Prozent der Stimmen der Partei auf welchen Regierungsbezirk entfallen. Stehen einer Partei in einem
Regierungsbezirk mehr Sitze zu, als sie Direktmandate erreicht hat, werden die weiteren Sitze der Partei
innerhalb des Regierungsbezirks in der Reihenfolge ihrer absoluten Stimmenzahlen zugeteilt. Diese Mandate
werden Zweitmandate genannt.

Schließlich gibt es für den Fall, dass eine Partei in einem Regierungsbezirk mehr Direktmandate erlangt, als ihr hier zustehen, noch einen Ausgleich. Die Partei behält ihre Sitze als Überhangmandate, es wird aber die Zahl der Sitze insgesamt so erhöht, dass die Sitzverteilung dem Verhältnis der erreichten Stimmenzahlen entspricht (Ausgleichssitze für die anderen Parteien).
Durch den Ausgleich der Überhangmandate gab es in den 1990er Jahren teilweise Landtage mit 140-155 Abgeordneten. Derzeit hat der Landtag 128 Abgeordnete.
Das baden-württembergische Wahlverfahren wird immer wieder als besonders kompliziert kritisiert. Zudem gibt es durch die Abhängigkeit von der absoluten Stimmenzahl für Zweitmandate systematische Verzerrungen, d.h. es gibt Wahlkreise, in denen jede der kleineren Parteien Abgeordnete stellt, weil der Wahlkreis insgesamt sehr groß ist und vom Mittel (68.000 BürgerInnen) deutlich nach oben abweicht. In anderen Wahlkreisen ist es hingegen jenseits des Direktmandats fast unmöglich, gewählt zu werden. Schließlich ist die Steuerung der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten im baden-württembergischen Wahlverfahren sehr dezentral organisiert; in jedem der 70 Wahlkreise wird vor Ort entschieden, wer kandidiert. Dies führt dazu, dass die Landesvorstände bzw. Landesparteitage der Parteien wenig Einfluss auf die Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten nehmen können. Unter anderem können Quotenregelungen nicht durchgesetzt werden.
Quelle: 
Ergebnis der Landtagwahl 2006
 Ergebnis der Landtagswahl 2006
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 Ergebnis der Landtagswahl 2006
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Quelle: Diese Grafiken wurden von der Gemeinde Berglen zur Verfügung gestellt.
Und so hat Berglen gewählt
 Wahlbezirk 01 Oppelsbohm
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 Wahlbezirk 02 Rettersburg
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 Wahlbezirk 03 Öschelbronn
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 Wahlbezirk 04 Vorderweißbuch
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 Wahlbezirk 05 Steinach
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 Wahlbezirk 06 Reichenbach
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 Wahlbezirk 07 Ödernhardt
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 Wahlbezirk 08 Bretzenacker
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 Wahlbezirk 09 Hößlinswart
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 Briefwahl
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Quelle: Diese Grafiken wurden von der Gemeinde Berglen zur Verfügung gestellt.
Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl am 26.03.2006 mit Vergleichsangaben von 2001
Gegenstand der Nachweisung | 2006 | 2001 | Veränderung |
Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | %-Punkte |
Wahlberechtigte | 4.627 | | 4.492 | | +135 | |
Wähler(-innen) | 2.737 | 59,2 | 2.974 | 66,2 | -237 | -7,0 |
Ungültige Stimmen | 33 | 1,2 | 29 | 1,0 | +4 | +0,2 |
Gültige Stimmen | 2.704 | 98,8 | 2.945 | 99,0 | -241 | -0,2 |
davon für | |
CDU | 1.194 | 44,2 | 1.240 | 42,1 | -46 | +2,1 |
SPD | 631 | 23,3 | 847 | 28,8 | -216 | -5,5 |
FDP | 341 | 12,6 | 343 | 11,6 | -2 | +1,0 |
GRÜNE | 255 | 9,4 | 208 | 7,1 | +47 | +2,3 |
Deutschland | | | | | | |
ADM | 13 | 0,5 | | | +13 | +0,5 |
AGFG | | | | | | |
WASG | 42 | 1,6 | | | +42 | +1,6 |
DPP | | | | | | |
ZENTRUM | | | | | | |
GRAUE | 20 | 0,7 | | | +20 | +0,7 |
REP | 117 | 4,3 | 214 | 7,3 | -97 | -3,0 |
Die Tierschutzpartei | | | | | | |
NPD | 22 | 0,8 | | | +22 | +0,8 |
ödp | 15 | 0,6 | 26 | 0,9 | -11 | -0,3 |
PBC | 54 | 2,0 | 47 | 1,6 | +7 | +0,4 |
Die PARTEI | | | | | | |
RSB | | | | | | |
UNABHÄNGIGE | | | | | | |
Einzelbewerber | | | 20 | 0,7 | -20 | -0,7 |
Sonstige (nur 2001) | | | | | | |
© Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2006
Ihr Kandidat für die Landtagswahl 2006 - Anselm Mattes 
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Zwei Artikel zur Landtagswahl 2001 im Archiv 
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