Martin Oberdörfer-Schmidt

Ich lebe seit 20 Jahren in den Berglen und möchte die Möglichkeit der
Mitgestaltung wahrnehmen und versuchen frei von parteipolitischen oder
unternehmerischen Zwängen die Interessen der Bürger zu vertreten und
mich für Ihre Anliegen einsetzen.
Demokratie bedeutet Mitbestimmung der Bürger. Bürgernähe ist deshalb
unverzichtbar. Ich halte es für wichtig, Gemeinderatsarbeit noch transparenter
zu gestalten und z.B. durch eine Sprechstunde oder Bürgerbefragung die Bürger
an Entscheidungsprozessen aktiv teilhaben zu lassen.
Die Kandidatur der "Freien Bürger" befürworte ich ausdrücklich. Sie ist Zeichen
einer lebendigen Demokratie und wird sicher die Arbeit im Gemeinderat beleben.
In den letzten Jahren ist ein zunehmender gesellschaftlicher Werteverfall zu beobachten,
dessen Auswirkungen auch in den Berglen zu spüren sind.
Hier gilt es gemeinsam Konzepte zu erarbeiten, die es Eltern, Erziehern und Lehrern
ermöglicht, vertrauensvolle Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen aufzubauen.
Ein Sozialarbeiter zur Koordinierung von Jugend und Elternarbeit ist in Berglen
unverzichtbar. Jungen Menschen müssen Perspektiven aufgezeigt werden. Wir müssen Ihnen
Möglichkeiten geben sich auch außerhalb von Vereinen einzubringen, sie in Verantwortung
einzubinden und Wertschätzung erfahren zu lassen. Auch Schulsozialarbeit ist notwendig.
Wir müssen uns einfach intensiver für Kinder und Jugendliche einsetzen, sowie Eltern,
Erzieher und Lehrer unterstützen und dadurch die Familie stärken.
Auch Berglen ist Teil des Ganzen.
Die Gemeinde muss sich dieser Verantwortung bewusster werden und das Bemühen der Bürger,
Energie und somit auch Immissionen einzusparen, fördern und unterstützen.
Dies könnte geschehen durch Konzepte zur Unterstützung bzw. Förderung für Maßnahmen
zur Gebäudeisolierung, Heizungssanierung, Energieberatung bis hin zur finanziellen
Unterstützung beim Neukauf von Kühl, - oder Gefrierschränken.
Mit unseren natürlichen Ressourcen Wasser, Land und Wald muss nachhaltig
verantwortungsbewusst umgegangen werden.
Keine weitere unnötige Versiegelung von Flächen und Böden.
Förderung und Unterstützung bei der Nutzung von Regenwasser.
Keine Privatisierung von Klär-, und Wasserwerk.
Bauplatzvergabe ausschließlich unter Beibehaltung der jetzigen Regelungen.
Ich unterstütze die Forderung des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden privaten,
großkalibrigen Waffenbesitz zu Verbieten. Niemand ohne staatlichen oder beruflichen
Auftrag braucht solche Waffen.
Außerdem ist nicht alles was für einen wirtschaftlichen Umsatz sorgt auch gut für
die Gesellschaft. Deshalb gehören auch Killerspiele verboten.
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