Karl-Heinz Moser
Karl-Heinz Moser, 61 Jahre, verheiratet, eine erwachsene Tochter, techn. Angestellter i.R.
Persönliche Interessen:
- Familienmensch mit Freude am Garten, Reisen (gern Asien), Sport, Technik,
Mithilfe bei Essen auf Rädern für unsere Senioren und natürlich Kommunalpolitik.
Jugendarbeit von Vereinen und Kirche:
- Auf die Jugendarbeit der Vereine und Kirchen in Berglen müssen und dürfen wir stolz sein.
Ich werde auch weiterhin diese vorbildliche Leistung unterstützen und ich glaube, dass
wir die Jugendlichen die sich dort nicht angesprochenen fühlen auch ernst nehmen müssen
um sie nicht in die Versprechungen von Rechts zu verlieren.
- Wir müssen immer wachsam sein gegenüber den Gefahren von Rechts in Berglen. Die Bürger von
Berglen haben uns in dieser Einschätzung durch den überwältigenden Besuch der Veranstaltung
gegen Rechts in der Halle In Steinach bestätigt.
Familienpolitik in Berglen:
- Die immer wichtiger werdende Vereinbarkeit von Familie und Beruf führt dazu, dass die
Sicherstellung von zusätzlichen qualifizierten Betreuungsangeboten für Kinder vorangebracht
werden muss.
- Mit dem geplanten Kinderhaus in Steinach ist für mich ein wichtiger Schritt in die richtige
Richtung getan. Der Kindergarten von Steinach im Kinderhaus eröffnet viele zusätzlichen
Betreuungsmöglichkeiten. Ich bin froh, dass damit auch viele an die SPD- Fraktion
herangetragenen Reklamationen und berechtigten Beschwerden von Eltern über den alten
Kindergarten dann der Vergangenheit angehören.
- Wichtig ist für mich auch, dass wir den Schulstandort Berglen sichern und nicht warten bis
wir von der großen Politik gesagt bekommen, welche Schule wann geschlossen wird. Es ist
erstrebenswert, dass Kinder von Berglen an unserer Nachbarschaftsschule als Realschule die
mittlere Reife ablegen können. Es liegt am Gemeinderat und an der Verwaltung, dies mit
intelligenten Lösungen durchzusetzen.
- Eine der ersten Entscheidungen muss die Entscheidung für eine Ganztagesschule mit Mittagessen
und u.a. Hausaufgabenbetreuung sein.
- Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Planung einer neuen Sporthalle.
- Natürlich muss auch der bereits im Stellenplan eingestellte Sozialarbeiter für die
Schule und die offene Jugendarbeit eingestellt werden.
Umweltpolitik:
- In Berglen darf in der Zukunft nicht unnötig Fläche versiegelt werden, sondern wir
müssen unsere für Berglen typische Landschaft mit den Streuobstwiesen erhalten.
Das heißt, dass sparsamer Landschaftsverbrauch bei der Planung zukünftiger Bauvorhaben
ein wichtiges Kriterium ist. Ausweisung neuer Baugebiete nur mit freiwilliger Umlegung
und nur wenn Bedarf für Bürger von Berglen besteht. Aktuell besteht kein Bedarf.
Die Beibehaltung unserer seitherigen sozialen Bauplatzvergaberichtlinien ist für mich
wichtig.
- Die Gemeinde muss bei kommunalen Gebäuden Isolierung, Heizungssanierung und Energieeinsparungen
nach den neuesten Erkenntnissen umsetzen. Dazu gehört auch, die erneuerbare Energie noch stärker
einzusetzen
Wasser/Abwasser:
- Die eigene Wasserversorgung in eigener Regie zu behalten war nie in Frage gestellt, auch wenn
absichtlich gestreute Gerüchte dieses behaupteten. Negativbeispiele anderer Städte und Gemeinden
die Ihre Wasserversorgung privatisiert haben sind bekannt (z.B. Cross Boarder Leasing). Bereits
bei den Wahlen vor 15 Jahren war die Absage an eine Privatisierung der Wasserversorgung eine
Wahlaussage der SPD. Der Einkauf eines Wassermeisters von der SÜWAG bedeutet keine Privatisierung
und ist kostengünstiger als die frühere Lösung in Berglen mit einem externen Stellvertreter des
Wassermeisters. Durch unsere Flächengemeinde haben wir sehr lange Leitungswege für Wasser und
Abwasser, die im Laufe der nächsten Jahre Schritt für Schritt saniert werden müssen.
Wirtschaftsförderung:
- Wir haben ein neues Gewerbegebiet erschlossen, das in erster Linie für die Gewerbetreibenden
in Berglen zur Neugründung eines Betriebes oder zur Erweiterung eines bestehenden Betriebes
gedacht ist. Wenn ein Auswärtiger Betrieb an einem Gewerbebauplatz interessiert ist, stellt
sich die Frage wie viele Arbeitsplätze durch diesen Betrieb geschaffen werden. Ich denke es
kann nicht unsere Zielsetzung sein, die Bauplätze so schnell wie möglich zu verkaufen, da es
im Flächennutzungsplan keine weiteren ausgewiesenen Flächen für ein neues Gewerbegebiet in
Berglen gibt. Wir müssen für Nachfragen aus Berglen Flächen vorhalten. Ich finde es richtig
dass auch weiterhin der Gemeinderat jede Anfrage im Einzelfall prüft und entscheidet.
DSL-Netz:
- Zur Infrastruktur gehört natürlich auch ein schnelles DSL-Netz. Dies muss mit Nachdruck und
mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde für alle in Berglen vorangebracht werden.
- Ich denke die Entscheidungen der letzten Monate im Gemeinderat stellen sicher, dass bis zum
Jahresende ein Großteil von Berglen über DSL verfügt.
Transparenz, Bürgernähe, Umgang im Gemeinderat:
- Die Transparenz der Vorlagen der Verwaltung sowie der Entscheidungen im Gemeinderat muss
noch deutlicher erkennbar für die Bürger sein.
- So viel wie möglich in Öffentlichen Sitzungen entscheiden. Gleichzeitig bedeutet es aber
auch, dass nichtöffentliche Entscheidungen nicht nach außen getragen werden.
- Bürgernähe bedeutet für mich, dass betroffene Bürger frühzeitig von der Verwaltung in
wichtige Entscheidungen einbezogen und auch frühzeitig und umfangreich informiert werden,
hier muss einiges verbessert werden. Ich habe mich in der letzten Wahlperiode immer für die
Bürger in Berglen eingesetzt, z.B. bei der Änderung von Bebauungsplänen, bei der Aktion gegen
Rechts, bei Anfragen zum Thema Kindergarten oder beim Thema Radweg von Hößlinswart nach Steinach.
Dies werde ich auch zukünftig tun, und meine Aufgabe als Gemeinderat zur Unterstützung und
Kontrolle der Verwaltung wahrnehmen.
- Für mich es ist auch wichtig im Gemeinderat mehrheitlich getroffene Entscheidungen zu akzeptieren,
auch wenn es mir manchmal schwer fällt.
- Entweder kann ich durch Argumente eine Diskussion beeinflussen oder ich muss diese Entscheidung
akzeptieren. Ich denke offener und vor allen Dingen ehrlicher Umgang im Gemeinderat ist auch für
die Bürger von Berglen wichtig.
Eine ausgewogene Familien,- Sozial- und Umweltpolitik liegt mir sehr am Herzen.
Ich möchte mich auch in den kommenden 5 Jahren, wenn ich wieder das Vertrauen der
Wähler bekomme, im Gemeinderat mit meiner ganzen Kraft und meiner Erfahrung für die
Anliegen aller Bürger einsetzen.
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